Rian Johnson kehrt mit Wake Me Up Dead Man, dem dritten Kapitel seiner gefeierten Benoit-Blanc-Reihe, zu seinen Wurzeln zurück. Daniel Craig ist erneut als Privatdetektiv Benoit Blanc zu sehen, der in diesem Fall auf seinen bisher komplexesten und persönlichsten Fall trifft. „Blanc erkennt, wie wichtig jemand wie Jud, ein Mann des Glaubens, für bestimmte gesellschaftliche Aspekte ist“, sagt Craig über seinen Charakter. „Er hat eine komplizierte Beziehung zur Religion, ist aber demütig genug zu wissen, dass in diesem Moment etwas Größeres geschieht als er selbst.“

Der Film spielt in der abgeschiedenen Gemeinde Our Lady of Perpetual Fortitude in New York. Hier wird der junge Priester Jud Duplenticy (Josh O’Connor) geschickt, um unter Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin) zu arbeiten. Doch die Gemeinde steht unter der Herrschaft von Angst und Zorn, und als ein scheinbar unmöglicher Mord geschieht, ruft Polizeichefin Geraldine Scott (Mila Kunis) Blanc zur Hilfe.

Regisseur Rian Johnson beschreibt Wake Me Up Dead Man als Rückkehr zu den Ursprüngen klassischer Detektivgeschichten: „Es ähnelt dem ersten Knives Out, weil es die wahren Wurzeln des Genres wieder aufgreift – weit vor Agatha Christie, zurück bis zu Edgar Allan Poe.“ Das Drama spielt in einer imposanten Kapelle, gestaltet von Oscar-Preisträger Rick Heinrichs. Steve Yedlins Kamera, Nathan Johnsons Filmmusik, Jenny Eagans Kostüme und Bob Ducsays Schnitt erzeugen eine dichte, düster-gothische Stimmung, die den Film prägt.
Wake Me Up Dead Man gilt als Johnsons bisher persönlichster Film. „Ich habe starke Gefühle zum Glauben – sowohl meine eigenen Erfahrungen als auch wie er sich mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben unseres Landes überschneidet“, erklärt Johnson. „Diese Schnittpunkte berühren uns alle unterschiedlich. Deshalb war es ein reiches Terrain für eine gute Geschichte.“

Johnson betont, dass der Film trotz der dunkleren und ernsteren Grundstimmung weiterhin Humor enthält: „Glauben ist kein Selbstzweck, sondern etwas zutiefst Menschliches – und darin steckt viel Humor.“
Daniel Craig über die Arbeit mit Rian Johnson am Set:
„Er will einfach lachen. Man hört ihn hinter dem Monitor kichern, wenn eine Einstellung passt. Comedy ist beim Filmen schwer, weil das, was die Crew zum Lachen bringt, nicht unbedingt jeden anderen zum Lachen bringt. Rian inszeniert die Wahrheit, und das ist das Ziel.“

Wie alle Benoit-Blanc-Filme, so Johnson, dreht sich alles letztlich um ein intensives, unterhaltsames Filmerlebnis: „Als Kind liebte ich es, Mordmystery-Filme zu schauen, und ich dachte immer: ‚Das ist der größte Spaß, den ein Film bieten kann.‘“
Ab 12.12.2025 auf Netflix
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