Nachdem Fans am Sonntag beim Finale von Jay-Zs dreitägigem Konzertauftritt im Yankee Stadium mehr als drei Stunden auf den Beginn der Show gewartet hatten, sprach der Rapper gleich zu Beginn über die lange Verzögerung. Er erklärte dem Publikum, dass sich Tausende Menschen außerhalb des Stadions befanden und die Show immer wieder verschoben worden sei, um Sicherheitsprobleme in der Menge zu vermeiden.
„Lasst mich euch die Verzögerung erklären“, sagte Jay-Z, nachdem er die Show am frühen Montagmorgen nach Mitternacht Ortszeit schließlich gestartet hatte. „Draußen waren etwa 10.000 Menschen, und wir haben alle Türen geschlossen. Dann hat jemand versucht, sich Zugang zu verschaffen. Sie haben die Türen aus Sicherheitsgründen für euch und für alle draußen geschlossen. Es sind 10.000 Menschen dort draußen – ich wollte nicht mit der Musik anfangen und riskieren, dass Leute niedergetrampelt werden. Es tut mir wirklich leid für die Unannehmlichkeiten, aber ich musste sicherstellen, dass alle in Sicherheit sind. Ich danke euch für eure Geduld.“
Die Verzögerung bedeutete einen holprigen Start für das mit Abstand am meisten erwartete Konzert von Jay-Zs historischem dreitägigen Heimspiel im Yankee Stadium. Die Fans hatten gespannt darauf gewartet, was die Hip-Hop-Ikone vorbereitet hatte, nachdem er am ersten Abend bereits Beyoncé, Nas und Alicia Keys sowie am zweiten Abend Eminem als Gäste auf die Bühne geholt hatte.
Konzerte von Jay-Z sind eher selten geworden, seit er 2017 seine 4:44 Tour beendet hat. Die Auftritte im Yankee Stadium sind für ihn ein besonderer Moment, der gewissermaßen einen Kreis schließt: Sie feiern den 30. Jahrestag seines wegweisenden Albums Reasonable Doubt sowie das 25-jährige Jubiläum von The Blueprint. Bei der dritten Show, die er „Extra Innings Show“ nennt, traten bereits Teyana Taylor und Usher auf.
Während die Konzerte im Yankee Stadium durch den Veranstaltungsort in seiner Heimatstadt eine besondere Bedeutung haben, wird Jay-Z in den kommenden Monaten außerdem in London, Paris und Los Angeles auftreten. Zudem ist er Gegenstand einer von Rick Rubin inszenierten Dokumentarserie, die diesen Herbst auf HBO erscheinen soll.

