ONE PIECE: Das Piratenabenteuer auf hoher See kehrt zurück

Die Strohhut-Crew kehrt zurück: In der zweiten Staffel von ONE PIECE erleben Ruffy und seine Freunde noch gefährlichere Abenteuer auf hoher See, während sie der Grandline und dem legendären Schatz One Piece entgegensegeln.

Das legendäre Piratenabenteuer ONE PIECE geht in die zweite Runde: Netflix bringt die Fortsetzung der Live-Action-Serie, die auf der meistverkauften Manga-Reihe aller Zeiten von Eiichirō Oda basiert. Mit noch fieseren Bösewichten, gefährlicheren Abenteuern und aufregenden neuen Inseln setzen Monkey D. Ruffy und seine Strohhut-Crew Kurs auf die Grandline, den sagenumwobenen Meeresabschnitt voller Geheimnisse und Gefahren.

Ruffy (Iñaki Godoy) in ONE PIECE | Foto: Netflix

Ruffy, gespielt von Iñaki Godoy, ist ein junger Abenteurer mit großem Ego und unerschütterlichem Optimismus. Sein Ziel: der König der Piraten zu werden, indem er den legendären Schatz One Piece findet. Doch um dieses Ziel zu erreichen, braucht er nicht nur ein Schiff, sondern auch ein treues Team – seine Strohhüte. Gemeinsam stellen sie sich mächtigen Gegner*innen, überlisten die Marine und meistern gefährliche Prüfungen auf ihrer Suche nach Freiheit, Freundschaft und Abenteuer.

ONE PIECE | Foto: Netflix

Die Crew besteht aus ebenso einzigartigen wie liebenswerten Charakteren:

  • Zorro (Mackenyu): Ein tödlicher Piratenjäger mit eiserner Entschlossenheit, der der beste Schwertkämpfer der Welt werden will. Loyalität muss man sich bei ihm verdienen.

  • Nami (Emily Rudd): Die schlagfertige Kartografin und große Schwester der Crew, die die Weltkarte zeichnen möchte und alles daran setzt, ihre Heimat zu beschützen.

  • Lysop (Jacob Romero): Der Schütze der Crew, kindlich fasziniert von der Welt, impulsiv, aber tief loyal gegenüber seinen Freunden.

  • Sanji (Taz Skylar): Der leidenschaftliche Smutje, der vom Allblue träumt, ein Ort, an dem Fische aus allen vier Ozeanen vereint sind. Sensibel, stur und loyal – er setzt alles für seine Crew ein.

ONE PIECE | Foto: Netflix

Die zweite Staffel von ONE PIECE verspricht epische Abenteuer, spannende Kämpfe und unvergessliche Momente, während Ruffy und seine Freunde die Grandline durchsegeln und Schritt für Schritt ihrem großen Traum näherkommen.

ONE PIECE | © Netflix

Interview mit den beiden Hauptdarstellern Iñaki Godoy (Ruffy) und Emily Rudd (Nami):

Wo befinden sich die Strohhüte zu Beginn von Staffel 2?
Iñaki Godoy: Die erste Staffel endet damit, dass die Strohhüte endlich als eine Crew zusammenfinden. Sie verlassen sich nun aufeinander und sind bereit, zur Grandline aufzubrechen, um nach demlegendären Schatz zu suchen. Es ist der Anbruch einer aufregenden Zeit für die Strohhüte.

Emily Rudd: Am Ende der letzten Staffel haben wir Arlong Park [McKinley Belcher III] besiegt, ihn hinter uns gelassen und können jetzt endlich Kurs auf die Grandline nehmen. Wir sind total euphorisch und denken: „Ja, jetzt geht’s los, wir schaffen das!“ Doch zu Beginn von Staffel 2 merken wir schnell: „Oh, wir können gar nicht direkt zur Grandline segeln. Wir sind völlig unvorbereitet.“ Deshalb müssen wir einen Zwischenstopp in Loguetown einlegen. Diese Stadt ist legendär, weil dort Gold Roger hingerichtet wurde. Ruffy kann auf Entdeckungstour gehen und den Ort besuchen, an dem sein Held
geboren wurde und gestorben ist. Wir können unsere Vorräte auffüllen und dabei passieren jede Menge spannender und lustiger Dinge. Schließlich steuern wir dann direkt in die Grandline und kommen zum Reverse Mountain – das ist eine völlig verrückte Folge, die beim Drehen unglaublich viel Spaß gemacht hat.

Wie unterscheidet sich die zweite Staffel von der ersten?
Godoy: Es gibt neue Kräfte und neue Teufelsfrüchte. Wir segeln unzählige neue Inseln an, die allesandere als gewöhnlich sind. Wir sprechen hier über die Grandline. Das ist jetzt nicht mehr der Eastblue. Eastblue war nur die Übung, der Einstieg. Auf der Grandline wird alles verrückt. Ich bin jeden Tag aufs Neue über die Orte erstaunt, zu denen wir gelangen. Wir landen in einem verschneiten Königreich, besuchen Little Garden mit Dinosauriern und Giganten und kommen nach Whiskey Peak, wo sich unzählige Agent*innen verbergen. Es gibt so viele unterschiedliche Schauplätze. Das Erste, was uns bei der Einfahrt in die Grandline begegnet, ist ein Wal, der uns den Weg versperrt. Ein riesiger Wal. Alles ist fantastischer, magischer, einfach gewaltiger.

Rudd: Ich glaube, einer der größten Unterschiede zwischen Staffel 1 und Staffel 2 ist, dass wir zwar schon letztes Mal viele Figuren hatten, aber diesmal sind es noch mehr. Ich habe schon früher über diese Serie gesagt, dass sie mit jeder Staffel größer und umfangreicher wird. Es gibt mehr Kreaturen, mehr Figuren, noch mehr verrückte Momente. Alles wächst ständig weiter. Außerdem denke ich, dass es in dieser Staffel deutlich mehr Humor gibt. Lustige Momente hatten wir schon in Staffel 1, aber diesmal gehen wir richtig darin auf – vor allem, weil die Strohhüte mittlerweile wirklich eine eingeschworene Crew geworden sind. Sie spielen mehr miteinander und haben jede Menge Spaß. Gleichzeitig gibt es noch mehr Action, epischere Kämpfe und viele neue, faszinierende Orte, die wir besuchen dürfen.

Was sind einige der Hauptthemen in Staffel 2?
Rudd: Ich glaube, ein zentrales Thema, das schon in Staffel 1 eine große Rolle gespielt hat und sich in dieser Staffel fortsetzt, ist das Konzept der „Wahlfamilie“. Viele Mitglieder der Strohhut-Bande – wenn nicht sogar alle – sind auf eine gewisse Art und Weise Waisen. Doch gemeinsam haben sie sich zu einer Familie zusammengeschlossen. Man sieht, wie stark sie sich inzwischen aufeinander verlassen. Ich denke, auch für Nami ist das ein großer Schritt. Sie ist mit dem Gefühl aufgewachsen, niemandem vertrauen zu können und immer sich selbst und Dinge, die ihr am Herzen liegen, schützen zu müssen. Es ist aufregend zu sehen, wie sie jetzt anfängt, den Jungs zu vertrauen. Es ist schön, wie sie ihr Herz quasi auf diese Weise öffnet.

Mit welchen Themen aus Staffel 2 identifizierst Du dich und mit welchen werden sich Deiner Meinung nach auch die Fans am meisten identifizieren?
Godoy: In dieser Staffel geht es darum, was es wirklich bedeutet, eine Crew zu sein. Sich für andere aufzuopfern, aber auch zuzulassen, dass andere etwas für dich opfern. Zu wissen, wann du helfen solltest, aber auch, wann du Hilfe annehmen musst – das ist ein zentraler Aspekt dieser Staffel. Ich denke, dass Vergebung, die Fähigkeit, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, Vertrauen in sich selbst und der Kampf für das, woran man glaubt, wichtige Elemente sind. Außerdem glaube ich, dass die Idee von Freundschaft nach wie vor ein starkes, zentrales Thema ist. Die Bedeutung von Führung spielt in dieser Staffel eine große Rolle. Was macht eine gute Führung aus? Was ist vielleicht eine weniger gute Führung? Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Anführer*innen – König*innen, Prinzess*innen, aber auch einen Piratenkapitän, der manchmal vielleicht etwas zu unüberlegt ist, dessen großes Herz das aber vielleicht wieder ausgleicht. Vielleicht kann man auf verschiedene Arten clever sein.

Ich glaube auch, dass sich ein großer Teil dieser Staffel darum dreht, was es eigentlich bedeutet, ein*e Pirat*in zu sein – und was das für Ruffy heißt. Was ist das, was bedeutet diese Freiheit? Ich denke, was die Lebensweise und die Ideale von Pirat*innen sind, spielt eine große Rolle.

Nami ( Emily Rudd) in ONE PIECE | Foto: Netflix

Inwiefern hat sich Nami weiterentwickelt? Auf welche Art und Weise ist sie in Staffel 2 anders?
Rudd: In der letzten Staffel war Nami eine Einzelgängerin. Sie geriet in ihre eigenen Schwierigkeiten – oder besser gesagt, sie versuchte, sich aus allem herauszuhalten, weil sie so clever und vorsichtig war – und trotzdem wurde sie in Ruffys Angelegenheiten hineingezogen, ob sie wollte oder nicht. Aber letztlich hat sich das für sie ausgezahlt: Er konnte ihr helfen, ihr Dorf zu retten. Jetzt, da sie nicht mehr unter dem Druck steht, ihr Dorf freikaufen zu müssen, kann sie endlich ihren eigenen Traum verfolgen. Ihr Traum ist es, eine Karte der gesamten Welt zu zeichnen. Und die beste Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen, ist natürlich an Bord der Flying Lamb, mit deren Crew die Grandline zu entdecken und all die Inseln und Orte zu sehen, die sie nie zuvor bereist hat und die auch noch nicht so viele Leute besucht haben. Sie ist jetzt viel freier, glücklicher und verspielter. Man sieht, wie Nami mit den Jungs auf eine Art interagiert, die in der ersten Staffel so noch nicht da war. Sie ist in die Freundschaften hineingewachsen und inzwischen fühlt sich diese Crew für sie wirklich wie ihre Familie an.

Wie hat sich Ruffy in Staffel 2 weiterentwickelt?
Godoy: Das Spannende an Ruffy ist, dass er eigentlich eine Figur ist, die sich kaum verändert. Was ich an Ruffy so beeindruckend finde, ist, dass er durch seine Art die Welt um sich herum verändert. Egal, wohin er kommt, er bleibt einfach er selbst. Und genau das bewegt etwas in anderen. Ruffy kann sich in den verrücktesten, stressigsten oder schlimmsten Situationen befinden, aber allein durch seine Anwesenheit ändert sich die Situation komplett. Die Menschen, denen Ruffy in dieser Staffel begegnet, werden durch seine Wesensart stark beeinflusst. Er verändert das Leben vieler. Ruffy befindet sich zu Beginn in einer ganz ähnlichen Situation wie in Staffel 1. Er ist immer noch dieser optimistische, unbeschwerte Kerl, aber diesmal bekommen wir zu sehen, wie verrückt er wirklich ist. Er ist völlig unberechenbar. Für seine Freund*innen und seine Träume unternimmt er die wildesten Dinge, und davon bekommen wir jetzt noch mehr zu sehen. Jetzt, da er seine Crew um sich hat, ist für Ruffy nichts mehr unmöglich. Er ist von seinen Abenteuern unglaublich begeistert. Und viel ambitionierter als je zuvor. Man kann sich also auf vieles freuen, was Ruffy in Staffel 1 so besonders gemacht hat. Und das Publikum kann noch mehr verrückte Sachen von ihm erwarten.

Worüber freuen Sie sich in dieser Staffel am meisten, dass die Fans es zu sehen bekommen?
Godoy: Ich freue mich total darauf, dass die Fans die Dynamik innerhalb der Crew erleben können. Es gibt diesmal viel mehr Interaktionen zwischen Figuren, die in Staffel 1 kaum miteinander zu tun hatten. Es wird tolle Momente zwischen Ruffy und Lysop geben, zwischen Sanji und Ruffy, aber auch zwischen Lysop und Zorro. In der Serie entstehen dieses Mal viele interessante neue Dynamiken. Die neuen Figuren sind super aufregend. Und ich bin begeistert, dass das Publikum endlich die Grandline zu sehen bekommt. Die Grandline ist einfach fantastisch. Es wird wirklich gezeigt, worum es in ONE PIECE
geht. Alles wird erweitert, was in Staffel 1 aufgebaut wurde.

Rudd: Wie schon in Staffel 1 gibt es auch in Staffel 2 wieder viele ikonische Momente, die man aus dem Anime und dem Manga kennt. Ich freue mich riesig darauf, dass die Fans das endlich zu sehen bekommen. Ich bin mir sicher, dass sie total begeistert sein werden.

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