In der turbulenten Komödie Eat Pray Bark treffen fünf skurrile Hundebesitzerinnen und Besitzer aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und alle dringend Hilfe im Umgang mit ihren Vierbeinern brauchen. Ihre letzte Hoffnung: ein Intensivkurs beim charismatischen und sagenumwobenen Hundetrainer Nodon, hoch oben in den Tiroler Bergen.

Die Gruppe ist so ungewöhnlich wie ihre Probleme:
- Ursula (Alexandra Maria Lara), eine Hunde-hassende Politikerin, adoptiert die sturköpfige Hündin Brenda, um ihr Image aufzupolieren – doch die Hundedame zeigt schnell, wer hier das Sagen hat.
- Babs (Anna Herrmann), naiv, aber herzlich, kämpft mit ihrem großen und stürmischen Hund Torsten.
- Das streitende Ehepaar Ziggy (Doğa Gürer) und Helmut (Devid Striesow) versucht verzweifelt, ihrer verwöhnten Yorkshire Terrier-Hündin Gaga Grenzen zu setzen.
- Hakan (Kerim Waller), der verschlossene Einzelgänger, vertraut seiner verunsicherten Belgischen Schäferhündin Roxy kaum über den Weg.
- Nodon / Simon Reisinger (Rúrik Gíslason), der charismatische wie sagenumwobene Hundetrainer im Intensivkurs der Tiroler Berge.
Gemeinsam müssen sie lernen, dass ihre Vierbeiner gar nicht das Problem sind – sondern sie selbst.

Hundetrainer Nodon setzt auf unkonventionelle Methoden, die sowohl Frauchen und Herrchen als auch das Publikum zum Lachen bringen. Ob Outdoor-Training in den Tiroler Bergen, komische Alltagssituationen oder das Aufeinandertreffen der widersprüchlichen Charaktere – Eat Pray Bark kombiniert Slapstick, Herz und eine gute Portion Chaos.
Die Mischung aus überdrehten Charakteren, tierischem Humor und einer Prise Selbstreflexion macht den Film zu einem echten Feel-Good-Erlebnis – nicht nur für Hundefans.

Exklusives Interview mit Rúrik Gíslason:
Viele Menschen kennen dich seit Jahren aus der Öffentlichkeit. Wie erlebst du es, dass immer wieder neue Seiten von dir sichtbar werden?
Rúrik Gíslason: Ich habe das Gefühl, dass die Menschen dem Ganzen grundsätzlich mit viel Respekt begegnen. Was ich vor allem wahrnehme, ist unglaublich viel Liebe und Unterstützung, sowohl von den Menschen in Deutschland als auch generell. Damit fühle ich mich sehr wohl. Der größte Schritt war natürlich der Wechsel vom Fußball ins Showbusiness. Aber innerhalb des Showbusiness hängt für mich vieles zusammen, Tanzen, Singen, Schauspiel, das greift alles ineinander. Ganz ehrlich, ich spüre einfach sehr viel Zuspruch. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich all das heute noch machen würde, wenn ich nicht so viel Liebe und Unterstützung bekommen würde, wie es der Fall ist.
Was motiviert dich heute am meisten, wenn etwas Neues auf dich zukommt?
Rúrik Gíslason: Was mich am meisten motiviert, ist das Gefühl, etwas zu schaffen, das mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat, zum Beispiel einen neuen Film zu drehen, vor allem, wenn ich dabei auf Deutsch sprechen muss. Und dann denke ich mir: „Werde ich das schaffen?“ Ehrlich gesagt bin ich vor den meisten Projekten ziemlich nervös. Ich habe oft das Gefühl, dass ich es vielleicht nicht schaffe, dass ich es nicht bewältigen oder meine eigenen Erwartungen nicht erfüllen kann. Aber mit viel Arbeit und Ehrgeiz kann man am Ende unglaublich viel erreichen. Und genau dieses Gefühl, etwas geschafft zu haben, das einem anfangs so viel Angst gemacht hat, ist das, was mich antreibt.

Wonach entscheidest du, ob ein Projekt für dich wirklich interessant ist?
Rúrik Gíslason: Ja, also natürlich in erster Linie das Drehbuch. Und wenn dann ein Produzent wie Netflix, Olga Film oder Constantin Film auf dich zukommt, dann kribbelt es natürlich auch ein bisschen im Bauch. Also zuerst das Skript und dann diese große Herausforderung, die Hauptrolle in einem deutschen Film zu spielen. Ich habe vorher noch nie eine Hauptrolle gespielt und habe mich sehr geehrt und gleichzeitig total aufgeregt gefühlt. Deshalb habe ich mich letztendlich für Eat Pray Bark entschieden vor allem wegen des Drehbuchs. Ich finde, es ist eine großartige Geschichte und wirklich gut geschrieben. Der Regisseur hat schon beeindruckende Projekte umgesetzt, und für Netflix zu arbeiten, ist natürlich ein Traum.
Was hat dich an „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“ als Projekt konkret angesprochen?
Rúrik Gíslason: Ich habe versucht, für Nodon die richtige Balance zu finden. Wenn man jemanden spielt, der so eine starke Präsenz hat und viel vor anderen präsentiert, besteht schnell die Gefahr, die Rolle zu überziehen und zu drüber zu werden. Genau deshalb war es mir wichtig, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann er genug Präsenz hat, ohne dabei zu viel zu machen. Diese Balance zu finden, war für mich zentral, und ich hoffe, dass mir das gelungen ist. Wie gesagt, es wird schnell unangenehm, wenn man eine Figur mit viel Präsenz spielt und dabei wirkt, als stünde man auf einer Bühne. Dann wird es oft sehr theatralisch und genau das wollte ich vermeiden, auch wenn mir genau diese Herausforderung gleichzeitig unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Du spielst in dem Film den Hundetrainer Nodon. Was war für dich der spannendste Zugang zu dieser Rolle?
Rúrik Gíslason: Ja, absolut, das Ensemble und die Figuren sind wirklich beeindruckend, und es sind einfach großartige Menschen. Aber was mich am meisten am Drehbuch und am gesamten Projekt begeistert hat, ist, wie viel Wahrheit darin steckt. Es gibt so viele ehrliche Momente und reale Aspekte, und ich habe während des Prozesses auch viel über mich selbst gelernt. Und ich glaube, auch wenn es eine Komödie ist, können die Zuschauer trotzdem sehr viel daraus mitnehmen. Zumindest hoffe ich das.

Eat Pray Bark ist eine erfrischende Komödie über Menschen, Hunde und die kleinen wie großen Herausforderungen des Lebens. Wer lachen möchte, während er gleichzeitig das Herz erwärmt bekommt, sollte sich diese tierische Auszeit in den Tiroler Bergen nicht entgehen lassen.

