Selbst für erfahrene Schauspielerinnen wie Zendaya kann die Zusammenarbeit mit Regielegende Christopher Nolan einschüchternd sein.
Im Podcast Happy Sad Confused sprach die Emmy-Preisträgerin darüber, warum sie an ihrem ersten Drehtag für The Odyssey ihre Dialoge verpatzte – etwas, das Moderator Josh Horowitz nach eigenen Worten kaum mit ihr in Verbindung bringen konnte.
Die Schauspielerin erklärte, dass sie bereits vor ihrem ersten Drehtag auf einem Nolan-Set entsprechend angespannt gewesen sei. Hinzu kamen die eisigen Temperaturen am Drehort in Island.
„Ich kannte meinen Text und wollte ihn wirklich perfekt beherrschen. Ich glaube, ich habe mich selbst ein bisschen unter Druck gesetzt“, sagte Zendaya. „Es war unglaublich kalt. Wir waren in Island. Mein Mund war einfach eingefroren. Da kam nichts mehr heraus. Er wollte sich buchstäblich nicht mehr bewegen. Es klang am Ende nur noch wie: ‚Blah blah blah.‘ Das war so peinlich.“
Trotz des missglückten Starts blickt sie positiv auf die Erfahrung zurück. „In einer solchen Situation aufzutauchen, ist ohnehin etwas Besonderes“, erklärte sie. „Es war ein großes Privileg und ein Geschenk, Szenen mit Menschen zu spielen, die ich seit so vielen Jahren bewundere. Ein Teil von einem muss das ein Stück weit ausblenden und sich sagen: ‚Konzentrier dich, wir arbeiten jetzt.‘ Gleichzeitig war ich einfach überwältigt und begeistert, dort zu sein, und wollte mein Bestes geben.“
In The Odyssey, Christopher Nolans Verfilmung von Homers antikem Epos, übernimmt Zendaya die Rolle der griechischen Göttin Athene. Im Mittelpunkt der Geschichte steht König Odysseus (Matt Damon), der sich nach dem Trojanischen Krieg auf die gefährliche Heimreise nach Ithaka begibt. Auf seinem Weg muss er sich zahlreichen mythischen Kreaturen stellen, während er versucht, zu seiner Ehefrau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) zurückzukehren.
Zum Ensemble gehören außerdem Lupita Nyong’o und Robert Pattinson. Der Kinostart ist für den 17. Juli vorgesehen.

