Gary Oldman drückt seinem „Slow Horses“-Kollegen Jack Lowden im Rennen um die nächste James-Bond-Rolle die Daumen.
Der beliebte britische Schauspieler, der seit 2022 gemeinsam mit Lowden in der Apple-Serie zu sehen ist, sprach in einem Interview mit der kanadischen Sendung „The Morning Show“ über die kommenden James-Bond-Filme und erklärte, dass der neue Darsteller von Ian Flemings Spion bereits ausgewählt worden sei.
„Es wurde gemunkelt, dass [Lowden] auf der Shortlist steht“, sagte Oldman. „Wir werden es ziemlich bald erfahren, oder? Denn sie haben ihn ausgewählt. Sie haben ihre Entscheidung getroffen, aber sie haben sie noch nicht bekannt gegeben. Deshalb drücke ich Jack die Daumen.“
Ob Oldman dabei lediglich einer Vermutung folgt oder seine weitreichenden Kontakte in der Branche ihm tatsächlich zuverlässige Informationen verschafft haben, bleibt abzuwarten. Der Hollywood Reporter hat sich für eine Stellungnahme an Vertreter der Amazon MGM Studios gewandt.
Denis Villeneuve soll beim kommenden Bond-Film Regie führen, während Steven Knight, der kreative Kopf hinter „Peaky Blinders“, das Drehbuch schreibt.
Die Spekulationen darüber, wer künftig den Smoking des berühmten Spions tragen wird, reißen derweil nicht ab. Callum Turner, Jacob Elordi, Tom Holland, Aaron Taylor-Johnson, Harris Dickinson und Lowden gehören zu den bekannteren Namen, die als mögliche Kandidaten gehandelt werden. Amazon hat bislang jedoch noch keine Casting-Entscheidung bestätigt. (Das Studio hatte sich im Februar 2025 mit den langjährigen Verantwortlichen der Reihe, Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, darauf geeinigt, die vollständige Kontrolle über die Figur und ihre Rechte zu übernehmen.)
Erst im vergangenen Monat erklärte Lowdens Ehefrau und Mutter seines Kindes, Saoirse Ronan, dass sie „todernst“ daran interessiert sei, eine James-Bond-Bösewichtin zu spielen. „Ich möchte ins Dunkle gehen“, sagte der Star aus „Little Women“ und „Lady Bird“ gegenüber Empire, während sie ihren neuesten Film „Bad Apples“ bewarb. „Ich habe gesagt, dass ich eine Bond-Bösewichtin spielen möchte, und das meine ich todernst“, fügte sie hinzu. „Ich denke, es wäre wirklich interessant, eine junge weibliche Bösewichtin zu haben. Gerade für Mädchen und Frauen wäre es interessant, jemanden zu sehen, der all diese aufgestaute Wut einfach nehmen und irgendwohin lenken kann. Dramaturgisch steckt darin etwas Interessantes. Deshalb würde ich das sehr gerne weiterverfolgen.“
THR untersuchte bereits Anfang dieses Jahres in einer Analyse, warum die Gerüchteküche rund um Bond weiterhin immer neue falsche Meldungen hervorbringt. Die Spekulationen, so Benjamin Svetkey und Julian Sancton, würden selbst zu einer Geschichte werden – zu einem regelrechten Casting-Wettbewerb, selbst wenn „99 Prozent der Gerüchte sich als falsch herausstellen“, wie ein langjähriger Insider der Reihe sagt. „Eigentlich sollten wir 100 Prozent daraus machen.“

