Exklusiv: Nach dem Erfolg von „Obsession“: Curry Barker dreht seinen nächsten Horrorfilm für Universal und Blumhouse

Hollywood muss nicht länger darüber spekulieren, welches Projekt Regisseur Curry Barker als Nächstes in Angriff nehmen wird. Nach dem sensationellen Erfolg seines Horrorfilms Obsession hat Universal Film Group gemeinsam mit Blumhouse Atomic Monster offiziell das nächste Filmprojekt des Filmemachers gesichert.

Im Rahmen eines hochdotierten Deals im mittleren bis oberen achtstelligen Bereich wird Barker seinen dritten Spielfilm schreiben, produzieren und inszenieren. Das neue Projekt entsteht erneut in Zusammenarbeit mit Blumhouse Atomic Monster und Universal.

Damit bleibt Barker weiterhin Teil der Universal-Familie. Sein Durchbruch Obsession wurde über das Universal-Label Focus Features veröffentlicht. Auch sein bereits abgedrehter zweiter Spielfilm Anything But Ghosts, bei dem Barker ebenfalls als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller fungiert, wird von Focus Features betreut.

Blumhouse Atomic Monster war bereits an beiden Produktionen beteiligt. Das Unternehmen stieg nach der Premiere von Obsession beim Toronto International Film Festival in das Projekt ein und fungierte zudem als Produktionspartner bei Anything But Ghosts. Auch beim neuen Film wird Blumhouse Atomic Monster erneut als Produzent an Bord sein.

Zu den weiteren Produzenten gehören Roy Lee und Steven Schneider von Spooky Pictures sowie Adam Hendricks und Greg Gilreath von Divide/Conquer, dem Produktionsbanner hinter erfolgreichen Horrorfilmen wie The Black Phone und Heart Eyes.

Konkrete Details zum neuen Film werden derzeit noch unter Verschluss gehalten. Bekannt ist lediglich, dass es sich um eine originale Horroridee von Barker handelt. Das Projekt wurde auf Basis eines Pitchs erworben, den der Regisseur persönlich der Führungsebene von Universal vorgestellt hatte.

„Curry Barker besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit, den kulturellen Zeitgeist einzufangen. Er verbindet ein instinktives Gespür für Themen, die beim Publikum Anklang finden, mit beeindruckendem filmischem Können“, erklärte NBCUniversal-Entertainment-Chefin Donna Langley gegenüber The Hollywood Reporter. „Sein Talent definiert neu, was möglich ist, und wir freuen uns sehr darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen.“

Der neue Film wird weltweit von der Universal Film Group vertrieben.

Seit seinem Kinostart am 15. Mai hat sich Obsession zu einem der größten Überraschungserfolge des Jahres entwickelt. Der Film löste weitreichende Diskussionen aus – von der Zukunft des Kinogeschäfts bis hin zu gesellschaftlichen Debatten über Geschlechterrollen und zwischenmenschliche Beziehungen.

Besonders bemerkenswert: Obsession gehört zu den seltenen Filmen, die an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden höhere Einspielergebnisse erzielten als am eigentlichen Startwochenende, das bereits starke 17,2 Millionen Dollar einspielte. Inzwischen ist der Film die erfolgreichste Veröffentlichung in der Geschichte von Focus Features und steht kurz davor, weltweit die Marke von 300 Millionen Dollar zu überschreiten.

Auch Kritiker und Publikum reagierten gleichermaßen begeistert. Mittlerweile werden sogar erste Oscar-Chancen für die Produktion diskutiert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg angesichts des vergleichsweise bescheidenen Budgets: Der Film wurde unabhängig für lediglich 750.000 Dollar produziert, bevor Focus Features ihn nach seiner TIFF-Premiere übernahm.

„Dieses Projekt ist ein Film, auf den ich mich schon seit längerer Zeit freue“, erklärte Barker. „Ich bin begeistert, erneut mit Blumhouse Atomic Monster und der Universal Film Group zusammenzuarbeiten. Sie haben ein Umfeld geschaffen, in dem mutige und originelle Geschichten entstehen können – genau die Art von kreativer Heimat, von der Filmemacher träumen.“

Auch die Blumhouse-Atomic-Monster-Partner James Wan und Jason Blum äußerten sich voller Lob über den jungen Regisseur: „Mit Obsession hat Curry etwas geschafft, das nur wenigen Filmemachern pro Generation gelingt. Er hat einen vollkommen originellen Film geschaffen, der ein Massenpublikum erreicht hat. Genau diese Verbindung zum Publikum ist es, die uns antreibt. Die besten Filmemacher können heute überall arbeiten, und wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Curry weitere Projekte zu entwickeln.“

Für Barker markiert die Vereinbarung den nächsten großen Schritt einer Karriere, die sich innerhalb weniger Monate von einem vielversprechenden Independent-Talent zu einer der spannendsten neuen Stimmen des modernen Horrorfilms entwickelt hat.

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