Der Mythos der sogenannten „Backrooms“ entstand 2019 als Internetphänomen, fand schnell weltweit Anhänger und wurde über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Ausgangspunkt war ein einzelnes Bild eines gelb beleuchteten, leeren Büroraums, das eine scheinbar endlose, falsche Realität andeutete.
Die Idee: Wer in der Realität „aus Versehen herausclippt“, landet in einer Zwischenwelt aus identischen Räumen, flackernden Neonlichtern und endloser Leere. Ohne Orientierung, ohne Ausgang und ohne Gewissheit, ob man allein ist.
Aus dieser einfachen Idee entwickelte sich eines der bekanntesten Horror-Universen des Internets.

Einen entscheidenden Beitrag zur Popularität leistete der junge Filmemacher Kane Parsons. Sein erster Kurzfilm „The Backrooms (Found Footage)“ entstand vor vier Jahren und wurde auf YouTube inzwischen über 71 Millionen Mal aufgerufen. Damit wurde er als damals 16-Jähriger international bekannt und prägte den visuellen Stil des gesamten Mythos.
Auf Basis dieses Erfolgs entstand nun der Kinofilm THE BACKROOMS, produziert vom Studio A24 in Zusammenarbeit mit Constantin Film. Regie führt erneut Kane Parsons, während das Drehbuch vom renommierten Autor Will Soodik stammt, der unter anderem an Serien wie „Westworld“, „Homeland“ und „Ash vs Evil Dead“ gearbeitet hat.
Produziert wurde der Film von Kori Adelson, Michael Clear, Dan Cohen und Chris Ferguson.

Im Zentrum der Geschichte steht Clark, gespielt von Chiwetel Ejiofor, Besitzer eines heruntergekommenen Möbelgeschäfts. Als er im Keller seines Ladens eine unsichtbare Tür entdeckt, wird er zunehmend besessen davon, das dahinterliegende Geheimnis zu entschlüsseln.
Er vertraut sich seiner Psychologin Dr. Mary Kline an, gespielt von Renate Reinsve. Doch als sie ihm in diese unbekannte Realität folgt, geraten beide in eine Welt, die nicht nur unendlich, sondern auch gefährlich ist. Etwas Dunkles lauert hinter den Wänden der Backrooms.

In weiteren Rollen sind unter anderem Mark Duplass, Lukita Maxwell, Finn Bennett, Avan Jogia und Robert Bobroczkyi zu sehen.
Die Backrooms setzen nicht auf klassische Monster oder Jumpscares. Stattdessen entsteht Horror durch Leere, Wiederholung und Orientierungslosigkeit. Jeder Raum wirkt bekannt, aber gleichzeitig falsch. Genau diese Mischung erzeugt ein dauerhaftes Gefühl von Unbehagen.

Der Film greift diese Atmosphäre auf und überträgt sie in eine narrative Struktur, in der psychologischer Horror im Vordergrund steht.
Der Film BACKROOMS startet am 18. Juni 2026 im Kino.

Die Backrooms haben sich von einem einzelnen Internetbild zu einem globalen Horror-Mythos entwickelt. Mit der Verfilmung durch A24 erhält das Phänomen nun eine neue Dimension: den Sprung von der digitalen Legende in den Kinosaal.
Was als Internet-Story begann, wird damit zu einem vollwertigen Horrorfilm – und vielleicht zu einem der ungewöhnlichsten Kinoerlebnisse der kommenden Jahre.

