Tom Holland ist der Ansicht, dass Owen Cooper – oder generell ein frisches Gesicht – die Rolle des nächsten Spider-Man übernehmen sollte.
Der „Spider-Man: Brand New Day“-Star sprach in einem ausführlichen Interview mit Esquire über seine Zukunft und die Möglichkeit, sich irgendwann von der beliebten Superheldenrolle zurückzuziehen. Holland, anders als seine Vorgänger Tobey Maguire und Andrew Garfield, steht noch vor der Veröffentlichung seines vierten Spider-Man-Films. Maguire spielte in der ursprünglichen Sony-Trilogie, während Garfield zwei Filme als Spider-Man führte.
Holland erklärte dem Magazin, dass er der Franchise gern weiterhin als Produzent verbunden bleiben würde, auch wenn es „ziemlich schwierig ist, einen Produzenten-Credit bei zukünftigen Filmen zu bekommen“. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, selbst eine Mentorrolle einzunehmen – ähnlich wie Robert Downey Jr. sie für ihn im Marvel Cinematic Universe hatte.
„So wie Robert Downey für mich in meinen ersten drei Filmen ein Mentor war, würde ich gern diese Person für den nächsten sein“, sagte er. Dabei erwähnte er auch Cooper als möglichen Kandidaten.
„Owen Cooper wäre großartig“, so Holland. „Er ist offensichtlich super talentiert und gerade in aller Munde“, und ergänzte, dass die Rolle für ein neues Gesicht ein „großartiges Sprungbrett“ sein könnte.
Die Wahl kommt nicht völlig überraschend: Cooper hatte bereits selbst Interesse an der Rolle gezeigt und sagte im März 2025 gegenüber i-D Magazine: „Ich möchte Spider-Man spielen.“
Cooper wurde durch seine Hauptrolle in der Serie Adolescence bekannt. Seine Performance brachte ihm mehrere Rekorde ein, darunter als jüngster männlicher Emmy-Gewinner in einer Schauspielkategorie (2025) sowie als jüngster Gewinner eines Supporting-Actor-Preises bei den Golden Globes (2026). Während der Dreharbeiten zur Serie war er 14 Jahre alt und gewann im Verlauf der Awards-Season zahlreiche seiner Nominierungen.
Im selben Interview äußerte sich Holland zudem über KI-generierte Hochzeitsbilder mit Zendaya und bestätigte dabei beiläufig, dass die beiden tatsächlich geheiratet hätten – was ursprünglich durch die gefälschten Bilder aufkam.

