Unter den prominenten Gästen fanden sich unter anderem Rihanna, Jennifer Lawrence, Taylor Russell, Deva Cassel, Greta Lee und Anya Taylor-Joy, die die Show zu einem glanzvollen Ereignis machten.

Stars im Musée Rodin – Rihanna dominiert die Front Row
Angeführt wurde der glamouröse Kreis von Rihanna, die in einem dramatischen, ganz in Schwarz gehaltenen Look bei Dior erschien. Die Sängerin, langjährige Freundin des Hauses und Gesicht der J’adore‑Kampagne, kombinierte eine transparente Polka‑Dot‑Maxi‑Robe mit einer maßgeschneiderten Doppelreiher‑Jacke und Statement‑Accessoires – ein Mode‑Statement, das an eines ihrer ikonischen Dior‑Looks erinnerte und sofort die Blicke auf sich zog.

Couture trifft auf Celebrity-Glanz
Neben Rihanna besetzten weitere Stars die begehrten Plätze der Front Row. Jennifer Lawrence erschien elegant in markanter Outerwear und mit einer ikonischen Dior-Tasche, die klassischen Couture-Stil mit moderner Coolness vereinte. Taylor Russell, Dior-Markenbotschafterin, beeindruckte in einem femininen weißen Kleid mit asymmetrischem Saum und strahlte dabei eine besondere Präsenz aus. Deva Cassel und Greta Lee setzten frische, farbige Akzente und verliehen der Show ein spannendes, zeitgenössisches Flair. Auch Anya Taylor-Joy zog alle Blicke auf sich mit einem Look, der tief verwurzelte Couture-Referenzen mit modernen Akzenten verschmolz.

Handwerk als Showpiece
Anderson setzte auf Materialien, die Zeit in sich tragen: fossile Strukturen, historische Stoffe und Miniaturporträts wurden in neue Silhouetten übersetzt. Drapierungen umspielten die Körper, während architektonische Schnitte klare Linien setzten – eine Kombination aus Strenge und Leichtigkeit, die von den Celebrities auf der Show besonders betont wurde. Blumendetails, Stickereien und abstrahierte Muster spiegelten sich in den Outfits der Prominenten wider, die sowohl auf dem Laufsteg als auch auf den Roten Teppichen der Pariser Couture-Woche für Aufsehen sorgten.

Die Accessoires der Kollektion waren ein weiterer Höhepunkt: Taschen erschienen erstmals als skulpturale Objekte, teilweise aus seltenen französischen Stoffen des 18. Jahrhunderts gefertigt, während Schuhe mit Trompe-l’œil-Effekten, Seidenblüten und historischen Details die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart illustrierten. Schmuckstücke aus Perlen, handbemalten Blüten und sogar Meteoritenfragmenten setzten die Natur- und Zeit-Thematik fort und wurden von den Stars als tragbare Kunstwerke präsentiert.

Dior und das Musée Rodin
Parallel zur Show eröffnete Dior im Musée Rodin die Ausstellung Grammar of Forms, in der Andersons neue Kreationen mit ikonischen Dior-Stücken und Keramiken von Magdalene Odundo in Dialog treten. Die Ausstellung betonte, worum es Anderson bei seiner ersten Haute Couture-Kollektion wirklich geht: Handwerk nicht nur zu bewahren, sondern lebendig zu gestalten – eine Botschaft, die auch die Stars auf der Show unmittelbar spürten.

Couture als Sprache
Mit dieser Kollektion formuliert Jonathan Anderson keine endgültigen Antworten, sondern eine Haltung: Couture als offener Prozess, als Sprache, die nur dann lebt, wenn sie getragen, bewundert und interpretiert wird. Es sind wohl auch die Celebrities, die dieser Sprache Glanz, Bewegung und Emotion verliehen – von der Front Row bis über den Laufsteg hinaus.


