Der legendäre deutsche Filmemacher Werner Herzog führt erneut Regie und erzählt die Geschichte von „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“, einer packenden National Geographic-Dokumentation über die sagenumwobenen Geisterelefanten von Lisima. Der Film begleitet den National Geographic Explorer Dr. Steve Boyes auf seiner Suche nach den möglicherweise noch lebenden Nachfahren der größten jemals dokumentierten Landsäugetiere.

Zusammen mit dem Ethnobiologen Kerllen Costa und drei erfahrenen KhoiSan-Fährtenlesern dringt Boyes in das nebelverhangene Hochland Angolas vor, um die scheuen Elefanten aufzuspüren – dort, wo moderne Technologie bisher versagte.

Unter Herzogs unverwechselbarer Regie und Stimme entsteht eine poetische Dokumentation über Überleben, Wiederannäherung und das Wissen indigener Gemeinschaften. Herzog beschreibt die Expedition als „wie die Jagd nach Moby Dick, dem Weißen Wal – abgewogen gegen die Realität, eine Erkundung von Träumen und Fantasie“.
Die Weltpremiere des Films fand 2025 bei den Filmfestspielen von Venedig statt, wo Herzog den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk erhielt.

Ergänzend zur Dokumentation erscheint am 3. März der Bildband „Okavango and the Source of Life“ mit über 100 Fotografien, detaillierten Karten und persönlichen Reflexionen von Boyes’ Expeditionen. Das Buch bietet einen tieferen Einblick in die Landschaften, Ökosysteme und Menschen, denen Boyes begegnet ist, und enthält ein Vorwort von Prinz Harry, Herzog von Sussex.

„Ghost Elephants“ verbindet Herzogs poetische Erzählweise mit einer faszinierenden Expedition in eine der letzten unberührten Wildnisregionen Afrikas. Ein Muss für Natur- und Tierliebhaber sowie Fans dokumentarischer Abenteuer.


