David Bowie kehrt mit spektakulärem Konzerterlebnis nach Berlin zurück

Das Konzerterlebnis soll das Publikum mitten in eine historische Bowie-Performance versetzen. Dafür werden die restaurierten Aufnahmen auf drei großen Projektionsflächen gezeigt und durch transparente LED-Screens ergänzt.

Der Oscar-nominierte Dokumentarfilmer Brett Morgen bringt sein neues immersives David-Bowie-Konzerterlebnis „Stages“ zur Berlinale 2027. Die Weltpremiere findet am 14. Februar in der Berliner Uber Arena statt.

Für „Stages“ greift Morgen auf bislang unveröffentlichtes beziehungsweise wiederentdecktes Filmmaterial von David Bowies Isolar-II-Welttournee aus dem Jahr 1978 zurück. Der Regisseur stieß während der Recherche für seinen 2022 erschienenen Bowie-Dokumentarfilm „Moonage Daydream“ auf die Aufnahmen.

Die Tournee entstand während einer wichtigen Phase in Bowies Karriere. Auf dem Programm standen unter anderem Stücke aus „Heroes“, dem Album, das Bowie während seiner Zeit in Berlin schrieb und aufnahm. Wie bereits bei „Moonage Daydream“ entstand „Stages“ in Zusammenarbeit mit dem Nachlass des 2016 verstorbenen Musikers.

Das Konzerterlebnis soll das Publikum mitten in eine historische Bowie-Performance versetzen. Dafür werden die restaurierten Aufnahmen auf drei großen Projektionsflächen gezeigt und durch transparente LED-Screens ergänzt. Das Lichtdesign stammt von Patrick Woodroffe, der im Laufe seiner Karriere unter anderem Tourneen von ABBA, The Police, Adele und Michael Jackson gestaltet hat. Außerdem war er für die Beleuchtung von Martin Scorseses Rolling-Stones-Konzertfilm „Shine a Light“ verantwortlich, der 2006 die Berlinale eröffnete.

Für den Sound zeichnet Paul Massey verantwortlich, der für seine Arbeit an „Bohemian Rhapsody“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und insgesamt elfmal für den Academy Award nominiert war. Für „Stages“ entwickelte er einen speziellen Soundmix, der den Besuchern das Gefühl vermitteln soll, sich direkt im Zentrum eines David-Bowie-Konzerts zu befinden.

Die Weltpremiere ist für den 14. Februar in der Berliner Uber Arena angesetzt und fällt damit auf das erste Wochenende der Berlinale. Festivaldirektorin Tricia Tuttle bezeichnete die Veranstaltung als „a dream come true“ für das Festival. Berlin sei eng mit Bowie verbunden und gleichzeitig ein Ort, an dem Kino, Kunst und neue Formen des Erzählens aufeinandertreffen.

Brett Morgen wurde bereits 1999 für seinen Box-Dokumentarfilm „On the Ropes“ für einen Oscar nominiert. Zu seinen weiteren Arbeiten gehören „The Kid Stays in the Picture“ über den Paramount-Produzenten Robert Evans, „Cobain: Montage of Heck“ über Nirvana-Frontmann Kurt Cobain und die Emmy-prämierte Dokumentation „Jane“ über die Primatenforscherin Jane Goodall.

Morgen wird selbst zur Berlinale reisen und zudem als einer der prominenten Gesprächspartner am Talks-Programm des European Film Market teilnehmen.

Die 77. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 10. bis 21. Februar 2027 statt.

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