Katy Perry hat sich zu Wort gemeldet, nachdem der offizielle TikTok-Account des Weißen Hauses ihren Song „Firework“ in einem Video mit Aufnahmen von Militärschlägen verwendet hatte.
Das am Donnerstag veröffentlichte Video nutzte Textzeilen aus Perrys Hit „Firework“ von 2010, der auf ihrem Grammy-nominierten Album „Teenage Dream“ erschien. Unter anderem war die Zeile „boom, boom, boom“ zu hören, während Aufnahmen explodierender Bomben gezeigt wurden. Die Bildunterschrift des Videos lautete: „Iran wurde gewarnt.“
Die Sängerin reagierte am Samstagmorgen auf X:
„Ich bin zutiefst entsetzt und wütend darüber, dass ‚Firework‘ auf dem TikTok-Account des @WhiteHouse als Hintergrundmusik für Videoaufnahmen von Militärschlägen verwendet wurde. Ich habe dem nicht zugestimmt, ich wurde nicht gefragt, und ich billige das in keiner Weise.“
Sie fuhr fort:
„Ich habe diesen Song als Hymne der Hoffnung, der Heilung und der inneren Stärke für Menschen geschrieben, die ihre dunkelsten persönlichen Momente durchleben. Zu sehen, wie eine Botschaft von Selbstwert und Ermutigung instrumentalisiert wird, um Zerstörung und Gewalt zu untermalen, ist ein völliger Verrat an allem, wofür mein Song steht.“
Zum Abschluss erklärte Perry:
„Meine Musik soll Menschen zusammenbringen – nicht Krieg verherrlichen.“
Damit reiht sich die Sängerin in eine Liste von Künstlern ein, die die Nutzung ihrer Musik durch die Trump-Regierung in politischen Videos öffentlich kritisiert haben. Dazu gehören unter anderem Ariana Grande, Sabrina Carpenter, Olivia Rodrigo, Celine Dion, Kenny Loggins und weitere.
Bereits Anfang des Jahres hatte auch Kesha das Weiße Haus dafür kritisiert, ihren Song „Blow“ in einem TikTok-Video mit Kampfjets am Himmel und der Bildunterschrift „Lethality“ („Tödlichkeit“) verwendet zu haben.
Im März schrieb sie auf Instagram und X:
„Ich habe erfahren, dass das Weiße Haus einen meiner Songs auf TikTok verwendet hat, um zu Gewalt anzustacheln und mit Krieg zu drohen. Zu versuchen, Krieg zu verharmlosen, ist abscheulich und unmenschlich. Ich billige es absolut NICHT, dass meine Musik zur Förderung von Gewalt jeglicher Art verwendet wird.“

