Nach seinem international gefeierten und preisgekrönten Film Das Lehrerzimmer kehrt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit Gelbe Briefe zurück, einem packenden Politdrama, das seine Weltpremiere im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin feierte – und dort mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.
Im Zentrum steht das gefeierte Künstlerehepaar Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) aus Ankara. Zusammen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi führen sie ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks sie über Nacht ins Visier eines autoritären politischen Systems bringt. Arbeit und Wohnung verlieren sie, und sie müssen nach Istanbul ziehen, wo sie zunächst bei Aziz’ Mutter unterkommen.

Während Aziz an seinen Überzeugungen festhält und Gelegenheitsjobs annimmt, sucht Derya nach Wegen, finanziell unabhängig zu werden. Die wachsende Distanz zwischen den Eltern und ihrer Tochter zwingt sie, sich zwischen ihren Idealen und der gemeinsamen Zukunft als Familie zu entscheiden.
Gelbe Briefe vereint zahlreiche renommierte Crewmitglieder, die bereits an Das Lehrerzimmer beteiligt waren, darunter Kamerafrau Judith Kaufmann, Szenenbildnerin Zazie Knepper, Editorin Gesa Jäger und Komponist Marvin Miller. Produzent ist Ingo Fliess von if… Productions, unterstützt von den Koproduzenten Carole Scotta, Caroline Benjo, Eliott Khayat, Nadir Öperli und Enis Köstepen.

Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit Haut et Court (Paris), Liman Film (Istanbul) und arte/ZDF und wurde durch mehrere regionale und nationale Filmförderungen unterstützt, darunter BKM, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, FFF Bayern und Medienboard Berlin-Brandenburg.

Mit seinem sensiblen Blick auf politische Willkür, familiäre Bindungen und die Konflikte zwischen Idealen und Überlebensstrategien erweist sich Gelbe Briefe als eines der herausragenden Dramen der Berlinale 2026. Der deutsche Kinostart ist für den 5. März 2026 geplant.

