Mit The History of Sound lief das neue Historiendrama von Universal Pictures im Rahmen des Wettbewerbs der Cannes Film Festival 2025 und wurde dort mit einer rund sechsminütigen Standing Ovation aufgenommen.
Die Produktion von Regisseur Oliver Hermanus feierte ihre Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb und zählt zu den stärker beachteten Titeln des Jahrgangs. In den Hauptrollen sind Paul Mescal und Josh O’Connor zu sehen.

Nach der Vorführung im Grand Théâtre Lumière reagierte das Publikum mit anhaltendem Applaus, der laut Festival- und Branchenberichten etwa sechs Minuten andauerte. Mehrere internationale Medien berichten übereinstimmend von einer emotionalen Resonanz im Saal und einer besonders intensiven Reaktion auf die musikalischen Elemente und die Darstellungen der Hauptdarsteller.
Standing Ovations in Cannes gelten traditionell als inoffizieller Gradmesser für die unmittelbare Publikumsresonanz. Auch wenn ihre Dauer nicht offiziell gemessen wird, hat sich in der Festivalberichterstattung ein Zeitrahmen etabliert, der von wenigen Minuten bis zu deutlich längeren Applausphasen reicht.

„The History of Sound“ erzählt die Geschichte zweier junger Männer, die sich im frühen 20. Jahrhundert über ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik und das Sammeln von Volksliedern verbinden. Der Film setzt dabei stark auf Klang als erzählerisches Mittel und wurde bereits im Vorfeld als eher leise, emotional konzentrierte Arthouse-Produktion beschrieben.
Die positive Aufnahme in Cannes unterstreicht die internationale Aufmerksamkeit für den Film, der sich stilistisch bewusst von klassischen Studio-Dramen absetzt und auf eine reduzierte, atmosphärische Erzählweise setzt. Gleichzeitig wird die Festivalreaktion als wichtiger Impuls für den weiteren internationalen Start des Films gewertet.
seit dem 9. April läuft „The History of Sound“ in den deutschen Kinos.

