Die Film- und Fernsehbranche trauert um Eric Dane. Der Schauspieler, der einem weltweiten Publikum vor allem durch seine Rolle als Dr. Mark Sloan in Grey’s Anatomy bekannt wurde, ist an den Folgen einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) verstorben. Er wurde 53 Jahre alt.

Als „McSteamy“ avancierte Dane zu einem der prägenden Gesichter der Erfolgsserie. Mit Charisma, Selbstironie und emotionaler Tiefe entwickelte sich seine Figur vom Nebencharakter zu einer der tragenden Säulen des Formats. Sein Ausstieg markierte für viele Fans einen Einschnitt in der Seriengeschichte.
Auch einer jüngeren Generation blieb er präsent: In der HBO-Erfolgsserie Euphoria verkörperte er Cal Jacobs – eine vielschichtige, ambivalente Vaterfigur zwischen Macht, innerem Konflikt und Verletzlichkeit. Die Rolle zeigte erneut seine Fähigkeit, komplexe Charaktere mit Intensität und Nuancen zu gestalten.
Neben dem Fernsehen war Dane auch regelmäßig im Kino zu sehen. Zu seinen Filmprojekten zählen unter anderem „Valentine’s Day“, „Burlesque“ sowie zuletzt der Action-Blockbuster Bad Boys: Ride or Die, in dem er einem internationalen Publikum erneut seine Präsenz auf der großen Leinwand zeigte.

Geboren 1972 in San Francisco, begann Dane seine Karriere in den 1990er-Jahren mit Gastrollen, bevor ihm der Durchbruch im amerikanischen Network-Fernsehen gelang. Über Jahrzehnte hinweg etablierte er sich als feste Größe im Serien- und Filmgeschäft.
Mit seinem Tod verliert Hollywood einen Schauspieler, der Figuren verkörperte, die im kollektiven Gedächtnis bleiben werden.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

