Ab dem 18. Dezember 2025 begibt sich Emily Cooper, gespielt von Lily Collins, auf ihr bisher größtes Abenteuer: Die fünfte Staffel von Emily in Paris startet auf Netflix und entführt uns nach Rom und Venedig.

Nach vier Staffeln zwischen Croissants und Pariser Dachterrassen erwartet uns nun etwas ganz anderes: Emily übernimmt die Leitung der „Agence Grateau“ in Rom — ein Karriereschritt und ein Neuanfang zugleich. Doch mit dem beruflichen Umbruch kommen neue Herausforderungen: Eine mutige Arbeitsidee geht schief, und plötzlich steht nicht nur Emilys Job auf dem Spiel, sondern auch ihr Privatleben und die Beziehungen, die ihr wichtig sind.

Dazu kommt das bekannte Liebeswirrwarr: alte Gefühle, neue Sehnsüchte, Entscheidungen zwischen Paris-Nostalgie und italienischem Dolce Vita. Wer Emily bisher begleitet hat, kennt diese Momente des Zweifelns. Aber selbst Neueinsteiger spüren sofort den Charme: die Städte, der Glamour, der Humor und die emotionale Achterbahn machen neugierig auf mehr. Kurz: Staffel 5 ist wie ein Kurztrip durch Europa — mit Romantik, Drama, italienischem Flair und einer Heldin, die sich neu erfindet. Eine Serie, die leicht beginnt, aber mit Herz, Konflikten und Charme überrascht.

Man hat Emily in Paris lange unterschätzt. Vielleicht, weil alles auf den ersten Blick schön und leicht wirkt. Doch hinter dem Glanz zeigt sich eine Figur, die sich immer wieder neu erfinden muss, die lernt, Fehler einzugestehen, und deren Entscheidungen uns oft überraschen.
Das Ensemble — Lily Collins, Philippine Leroy-Beaulieu, Samuel Arnold, Bruno Gouery, Lucas Bravo und Lucien Laviscount — funktioniert wie eine Familie. Die Dialoge sitzen, die Momente treffen. Man sieht, wie Beziehungen entstehen, scheitern und sich verschieben. Niemand drängt sich auf, niemand erklärt zu viel. Es entsteht Raum für Beobachtung, für kleine Einsichten über Beziehungen, Ambitionen und das, was man wirklich will.

Die Serie verlangt kein Vorwissen; man ist sofort mitten in Emilys Welt. Es ist zwar kein großes Kino, aber es ist gutes Erzählen — und das ist am Ende mehr wert als alles andere. Emily stolpert, lernt, scheitert und gewinnt — und wir dürfen dabei sein.

