Das Präsidium der Deutschen Filmakademie, bestehend aus Vicky Krieps und Florian Gallenberger, hat heute auf das Ergebnis der Aufsichtsratssitzung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) reagiert.
Tricia Tuttle bleibt Intendantin der Berlinale – und weiterhin unabhängig. Damit sei ein starkes Signal für das Festival, die Filmbranche und die Öffentlichkeit gesetzt, betonten Krieps und Gallenberger.
„Wir begrüßen, dass der Aufsichtsrat heute seine Wertschätzung für die Arbeit des Festivals und seiner Leiterin zum Ausdruck gebracht und ihre Unabhängigkeit bekräftigt hat“, erklärten sie. Die Wahrung der Autonomie kultureller Institutionen sei eine grundlegende Voraussetzung für künstlerische Freiheit und Demokratie, so das Präsidium. Die Deutsche Filmakademie setze sich gemeinsam mit zahlreichen Verbänden und Filmschaffenden weiterhin dafür ein.
Der Aufsichtsrat habe zudem Empfehlungen für die Veranstaltungen der KBB ausgesprochen, die Tricia Tuttle und ihr Team nun für die Berlinale prüfen werden. Die Akademie äußerte Vertrauen, dass Tuttle das Festival als gesellschaftspolitisch relevantes, unabhängiges und international bedeutendes Ereignis in die Zukunft führen werde.
Krüps und Gallenberger betonten außerdem: „Für ihr großes Engagement für die Filmkunst und den Kulturstandort Berlin danken wir ihr sehr. Festivals wie die Berlinale sind für unsere Filme und unser Publikum von unersetzlicher Bedeutung.“

