Nach Filmen wie „Tschick“, „Rheingold“ und zuletzt „Amrum“ widmet sich Regisseur Fatih Akin einem ungewöhnlichen Stoff: Mit „Geister“ erzählt der vielfach ausgezeichnete Filmemacher eine poetische Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod. Der erste Trailer ist bereits veröffentlicht, der Kinostart ist für den 5. November 2026 geplant.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Farasha und Faris, die sich mit 20 Jahren auf einer Abiparty begegnen. Ein einziger Blick genügt, um ihr Leben für immer zu verändern. Doch noch in derselben Nacht stirbt Farasha.
Statt endgültig aus Faris‘ Leben zu verschwinden, findet sie einen außergewöhnlichen Weg, mit ihm in Kontakt zu bleiben: Sie kann ihm in seinen Träumen begegnen – allerdings nur für 40 Nächte. In dieser begrenzten Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine intensive Liebesgeschichte, die mit jeder Nacht kostbarer wird und auf ein unausweichliches Ende zusteuert.
Mit der Mischung aus Romantik, Fantasy und Drama erzählt Akin von Verlust, Sehnsucht und der Kraft der ersten großen Liebe.
Die Hauptrollen übernehmen Eren M. Güvercin als Faris und Mariam Dawoud als Farasha. Zum Ensemble gehören außerdem Lama Alhalabi, Carlotta von Falkenhayn, Gabriel-Winner Amorin, Anna Bederke sowie David Schütter in einer Gastrolle.
Für Mariam Dawoud markiert „Geister“ ihre erste große Kinohauptrolle, während Eren M. Güvercin unter anderem durch die Serien „Druck“ und „Euphorie“ bekannt wurde.
Das Drehbuch entstand erneut in Zusammenarbeit von Fatih Akin und Ruth Toma, die bereits mit „Der Junge muss an die frische Luft“ große Erfolge feierte. Es ist ihre erste gemeinsame Drehbucharbeit mit Akin seit „Solino“ (2002).
Für die Bildgestaltung zeichnet Frank Griebe verantwortlich, einer der renommiertesten Kameramänner Deutschlands. Griebe arbeitete bereits an Klassikern wie „Lola rennt“ und „Absolute Giganten“ mit und prägte über Jahrzehnte den visuellen Stil zahlreicher deutscher Kinofilme.
Die Dreharbeiten fanden über 43 Drehtage in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern statt. Produziert wurde „Geister“ von bombero international und Warner Bros. Film Productions Germany in Koproduktion mit Rialto Film. Unterstützt wurde die Produktion unter anderem vom Deutschen Filmförderfonds (DFFF), der Filmförderungsanstalt (FFA), der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem FilmFernsehFonds Bayern sowie der Film- und Medienstiftung NRW.
Mit „Geister“ schlägt Fatih Akin nach historischen Stoffen wie „Amrum“ und Biografien wie „Rheingold“ einen deutlich poetischeren Weg ein. Statt gesellschaftspolitischer Konflikte stehen diesmal Liebe, Trauer und die Frage im Mittelpunkt, ob Gefühle stärker sein können als der Tod.
Der erste Trailer deutet bereits auf atmosphärische Bilder, traumhafte Inszenierungen und eine emotionale Geschichte hin, die klassische Romantik mit übernatürlichen Elementen verbindet. Ob „Geister“ an die großen Erfolge des Hamburger Regisseurs anknüpfen kann, wird sich ab dem 5. November 2026 in den deutschen Kinos zeigen.
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